Ewiges Imperium - Wie das Römische Reich die westliche Welt prägt

Cazzullo, Aldo, 2024
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Medienart Buch
ISBN 978-3-365-00622-1
Verfasser Cazzullo, Aldo Wikipedia
Beteiligte Personen Thomsen, Andreas [Übers.] Wikipedia
Beteiligte Personen Stauder, Thomas [Übers.] Wikipedia
Systematik GK - Kulturgeschichte
Schlagworte Geschichte, Rom, Römische Geschichte, Fortleben, Geschichte Europa, Römische Kultur, Populärkultur, Spartakus, Cäsar, Augustus, Konstantin, Aeneis, Lucius Sergius Catilina, Einfluss Roms, Catilinaische Verschwörung, Römische Republik, Gaius Iulius Caesar, Big History, SPQR, Softcover / Sachbücher/Geschichte, Rom;Geschichte Europa;Römische Kultur;Römische Ges
Verlag HarperCollins
Ort Hamburg
Jahr 2024
Umfang 317 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Auflage, deutsche Erstausgabe
Sprache deutsch
Verfasserangabe Aldo Cazzullo. Andreas Thomsen ; Thomas Stauder
Annotation Verlagstext:

Untergang. Welcher Untergang? – Über die Modernität eines alten Weltreichs

Das Römische Reich ist nie wirklich untergegangen. Bis heute ist sein Einfluss allgegenwärtig, jedes nachfolgende Imperium hat sich direkt oder indirekt als Erbe der alten Römer gesehen: Byzanz, das Heilige Römische Reich von Karl dem Großen, die K.-u.-k.-Monarchie oder das Deutsche Kaiserreich.

Der Mythos Rom zog sie alle in seinen Bann: Napoleon verehrte Caesar und ließ sich nicht zum König, sondern gleich zum Kaiser krönen. Die italienischen Faschisten träumten von der Wiedergeburt des Imperium Romanum, die Nazis vom großgermanischen Weltreich. Die Kommunisten um Luxemburg und Liebknecht eiferten Spartakus nach, während Mark Zuckerberg, Digitalherrscher des 21. Jahrhunderts, besessen ist von Kaiser Augustus. Und in der Populärkultur, ob Asterix, Ben Hur oder Gladiator, lebt das Römische Reich ohnehin munter weiter.

Der bekannte italienische Journalist Aldo Cazzullo rekonstruiert den Mythos des Imperiums: angefangen bei Aeneas über Republik und Kaiserzeit bis hin zu den Ideen und Insignien einer Supermacht, in der unsere heutige Kultur ihren Ursprung hat.

Dabei zeigt Cazzullo nicht nur, wie Rom auf unseren Straßen, in unseren Köpfen, Worten und Symbolen weiterlebt, sondern auch, wie eigentlich alles, was wir heute Westen nennen, nach Rom führt.
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