Der verlorene Frieden - Vom Fall der Mauer zum neuen Ost-West-Konflikt

Rödder, Andreas, [2024]
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Medienart Buch
ISBN 978-3-406-82143-1
Verfasser Rödder, Andreas Wikipedia
Systematik GE - Allgemeine Geschichte
Schlagworte Weltpolitik, Ost-West-Beziehungen, Internationaler Konflikt, Geschichte 1990-2024, Europäische Union;Geschichte;Kalter Krieg;Konflikt
Verlag C.H. Beck
Ort München
Jahr [2024]
Umfang 250 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Andreas Rödder
Illustrationsang Karten
Annotation Verlagstext:

Rödder, Andreas
Der verlorene Frieden
Vom Fall der Mauer zum neuen Ost-West-Konflikt.

Im Jahr 1990 schien ein neues Zeitalter anzubrechen: das Zeitalter der liberalen Weltordnung, des Friedens und der Demokratie. Heute liegt diese Ordnung in Trümmern. Wie konnten die Chancen verloren gehen, die sich mit dem Ende des Kalten Krieges boten? Warum herrscht dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer wieder Krieg in Europa? Andreas Rödder erzählt die Geschichte des verlorenen Friedens von 1990 und fragt, welche Alternativen es gab.

Im Westen glaubte man 1990, dass sich die eigenen Werte geradezu gesetzmäßig und global durchsetzen würden. Es mochte Rückschläge geben und es mochte dauern, bis auch die letzten Autokratien verschwunden wären. Aber an der Richtung der Geschichte bestand kein Zweifel. Doch das war ein Irrglaube, der zur Hybris verleitete. Als die machtpolitische Stärke des Westens nachließ, kehrten auch die autoritären Gegenentwürfe zurück, die auf imperiale Herrschaft und auf hegemoniale Einflusssphären setzen. Andreas Rödder erzählt die Geschichte der Weltpolitik seit 1990 und offenbart die Wurzeln der heutigen Weltunordnung. Dabei zeigt er, dass die Welt nicht auf eine multipolare Ordnung zusteuert, wie viele meinen, sondern auf einen neuen Ost-West-Konflikt, auf den sich der Westen einstellen muss, wenn er sich behaupten will.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Deutsche Nationalbibliothek

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